Christiane Carstensen und Ulf MummertDer musikalische Horizont, den sich Christiane Carstensen und Ulf Mummert als Solisten, Kammer- und Orchestermusiker erworben haben, reicht von der historischen Aufführungspraxis alter Musik bis zur Auseinandersetzung mit der musikalischen Avantgarde. In ihrem Duo verbinden sie die klanglichen Eigenschaften ihrer beiden Instrumente zu einer perfekten Synthese. Ausgehend von der Liebe zum Tango und zur Musik Astor Piazzollas haben sie sich die Literatur von der Barockzeit bis zur zeitgenössischen Musik erschlossen. In ihren lebendigen Interpretationen sind sie stets bestrebt beide Instrumente als gleichwertig zu betrachten, so dass jenseits der klassischen Rollenverteilung von Melodie und Begleitung gleichwertige musikalische Dialoge entstehen.

Die reizvolle Kombination, wie sie Flöte und Gitarre durch die unterschiedliche Klangerzeugung der Instrumente bilden, motiviert sie, sich intensiv mit dem Repertoire auseinanderzusetzen. Schwerpunkte sind die romantisch-impressionistische Musik, wie sie die Werke von Ravel oder Fauré verkörpern, außerdem Bearbeitungen von musikalischen Schwergewichten wie Bach und Schubert und natürlich die lateinamerikanische Musik, die mit ihren leidenschaftlich-rhythmischen Klängen das Publikum immer wieder aufs Neue begeistert.

Ein besonderes Interesse des Duos liegt auf zeitgenössischen Werken, deren Interpretationen in Zusammenarbeit mit den Komponisten entstehen. Genau wie die Kompositionen klassischer Meister haben sie einen festen Platz im Repertoire. So entstehen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne farbige und abwechslungsreiche Programme.

05.06.2016, 18h Kassel

‘8 x alte Brüderkirche’

(Steen-Anderson, Kaul, J. Zorn, Vasks, Chung)

Brüderstr./Ecke Renthof

10.09.2016, Winsen

‘Winsener Schlossnacht’

(M.D.Pujol)

06.11.2016, 17h  Schleswig 

‘Klassik im Kloster’

(Romantik/Impressionismus)

16.02.2017, 20h Winsen

‘Schlosskonzerte Winsen’

(Bach, Schubert, Chung, Piazzolla)

08.07.2017, 20h  Brodersby

‘Brodersbyer Konzertsommer’

(Schubert, Sor)

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